SP Buchs - Themenpiktogramme

Natur- und Vogelschutzverein wählt Silvan Kaufmann zum Präsidenten

An der Generalversammlung des Natur- und Vogelschutzvereines Buchs vom 27. Februar 2020 übergab Marianne Wyler ihr Amt als Präsidentin an Silvan Kaufmann. Nachfolgend das Interview mit Silvan. Es wurde im Buchser Boten abgedruckt. Silvan ist auch in der SP Buchs und als Einwohnerrat aktiv. Wer bist du? Ich bin Silvan Kaufmann (35), Umweltingenieur und arbeite […]

An der Generalversammlung des Natur- und Vogelschutzvereines Buchs vom 27. Februar 2020 übergab Marianne Wyler ihr Amt als Präsidentin an Silvan Kaufmann. Nachfolgend das Interview mit Silvan. Es wurde im Buchser Boten abgedruckt. Silvan ist auch in der SP Buchs und als Einwohnerrat aktiv.

Wer bist du?

Ich bin Silvan Kaufmann (35), Umweltingenieur und arbeite beim Kanton Aargau als Projektleiter Wasserbau. Ich beschäftige mich beruflich mit Hochwasserschutz und der Revitalisierung von Bächen und Flüssen. Privat wohne ich mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen in einem Haus mit grossem Naturgarten im Zentrum von Buchs.
 
Was sind deine Hobbies?

In meiner Freizeit pflege ich unseren Garten, gehe in die Berge wandern und bin aktiver Lokal-Politiker. So war ich die letzten beiden Jahre Präsident des Einwohnerrates und bin nun weiterhin Mitglied des Einwohnerrates.
 
Warum bist du dem NVV beigetreten?

Nachdem ich nach Buchs gezogen bin und einige Jahre später entschieden
habe hier zu bleiben, wollte ich mich in einem Buchser Verein engagieren, der meinen Interessen entspricht.
 
Seit wann bist du im Vorstand des NVV?

Kurz nachdem ich dem NVV beigetreten bin, wurde ich Anfang 2014 angefragt, ob ich im Vorstand mitmachen möchte und habe spontan zugesagt.
 
Was gefällt dir am NVV?

Der Natur- und Vogelschutzverein  ist ein Verein mit niederschwelligem Angebot. An den Aktivitäten  (Pflege Naturschutzgebiet, Exkursionen, Vorträge, usw.) des Vereins kann jeder (auch nicht Mitglieder) teilnehmen. Ebenfalls bietet der Verein Umweltbildungsaktivitäten für Schulen und andere Vereine an. Die Arbeit im Vorstand macht einfach riesigen Spass.


Wenn du ein Tier aussuchen müsstest, welches würdest du wählen und warum?

Der Igel ist schon lange mein Lieblingstier. Er ist nützlich, bewegt sich frei von Garten zu Garten, aber bei Gefahr kugelt er sich ein und zeigt seine Stacheln.
 
Was wünschst du dir für den NVV?

Der NVV soll auch mit mir als Präsident ein aktiver Verein mit vielen neuen Mitgliedern bleiben. Wir werden uns weiterhin für ein naturnahes Buchs einsetzen.

Herzlichen Dank dir Silvan, für das Interview. Wir drücken dir die Daumen und unterstützen dich weiterhin tatkräftig. Das Protokoll der Generalversammlung und das Interview ist auch auf der Homepage des Natur- und Vogelschutzvereins unter www.nvvbuchs.ch zu finden. (Verena Tüscher, Vorstand NVV)

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Thomas Meier will neuer Gerichtspräsident in Zofingen werden

Thomas Meier ist im Freiamt aufgewachsen, politisiert in Buchs und will nun in Zofingen Gerichtspräsident werden. Im Falle seiner Wahl sei ein Umzug wegen der Kinder nicht beabsichtigt, so Meier. Bericht in der Aargauer Zeitung vom 22. April 2020. Die SP Bezirk Zofingen schickt an den Gesamterneuerungswahlen im September den Buchser Thomas Meier (34) ins […]

Thomas Meier ist im Freiamt aufgewachsen, politisiert in Buchs und will nun in Zofingen Gerichtspräsident werden. Im Falle seiner Wahl sei ein Umzug wegen der Kinder nicht beabsichtigt, so Meier. Bericht in der Aargauer Zeitung vom 22. April 2020.

Die SP Bezirk Zofingen schickt an den Gesamterneuerungswahlen im September den Buchser Thomas Meier (34) ins Rennen als neuer Gerichtspräsident. Er soll den SP-Sitz von Peter Wullschleger verteidigen, der nicht mehr antritt.

Aufgewachsen ist Thomas Meier in Wohlen, wo er auch die Kanti besuchte. Für das Studium der Rechtswissenschaften entschied er sich nach einem Ausschlussverfahren: «Meine Talente liegen sicher nicht im Bereich der Naturwissenschaften», sagt er und lacht. «Ich bin sprachbegabt und habe schon die Matura zweisprachig abgeschlossen. Ein Sprachstudium hätte mich interessiert, aber ich bin davon ausgegangen, dass dies zum Lehrerberuf führen würde. Damals konnte ich mich mit dieser beruflichen Perspektive nicht abfinden.»

Immerhin absolvierte Meier seinen Bachelor of Law an der Universität Fribourg zweisprachig. Zwei Jahre später schloss er mit dem Master of Law sein Studium ab. «Ich fand schnell Interesse daran, wie der Staat Konflikte löst und verhindert, dass das Faustrecht ausbricht», sagt er rückblickend. 2013 promovierte Meier mit der Auszeichnung «summa cum laude».


Trotz umstrittener Fusionsansichten gewählt

Während seiner Ausbildung wohnten Thomas Meier und seine Partnerin zunächst in Aarau. Nach dem ersten Kind (heute 7) folgten Zwillinge (heute 4) – nicht komplett überraschend, auch Thomas Meier hat eine Zwillingsschwester – und der benötigte Wohnraum war ausserhalb der Stadt günstiger. Deshalb wohnt die Familie heute in Buchs. Dort trat er der SP bei. «Ich teile deren Werte am ehesten. Es ist mir ein Anliegen, die sozial Schwachen zu unterstützen und sie nicht der freien Wirtschaft zu überlassen.»
Als Thomas Meier 2017 für den Einwohnerrat kandidierte, sprach er sich auf seinem Flyer unter anderem für die Prüfung einer Fusion im Grossraum Aarau aus (Projekt Zukunftsraum). Damit macht man sich in Buchs bekanntlich nicht nur Freunde (2019 verwarf das Volk ein entsprechendes, von Meier mitinitiiertes Anliegen), den Sprung in den Einwohnerrat gelang Meier aber problemlos. Im Rat engagierte er sich unter anderem für eine Revision der Gemeindeordnung. Über dieses Amt hinaus habe er keine politischen Ambitionen, sagt er heute. Und: «Im Falle einer Wahl als Gerichtspräsident würde ich meine politische Tätigkeit in Buchs überdenken.»
Das Bezirksgericht Zofingen ist ihm gut bekannt: Hier hat er als Rechtspraktikant angefangen und war Gerichtsschreiber. Vom spektakulärsten Fall, den er damals miterlebte – der Mordfall Brittnau – zeugt eine Karikatur des Gerichtszeichners, die auch Meier abbildet. Die Zofinger Kolleginnen und Kollegen hatten sie ihm als Abschiedsgeschenk mitgegeben, als Meier als Gerichtsschreiber ans Aargauer Verwaltungsgericht wechselte. Seit 2019 ist Meier nun juristischer Mitarbeiter beim kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt. Das Amt als Gerichtspräsident reizt ihn: «An der Verhandlung, wenn man die Verfahrensbeteiligten anhören kann, zeigt sich, ob das Bild, das man sich anhand der Akten über sie gemacht hat, stimmt. Natürlich wirft das nicht zwingend alle Überlegungen über den Haufen, aber es zeigt doch öfter Nuancen, die das Bild anders aussehen lassen.»


Er will wegen der Familie Teilzeit arbeiten
Es komme ihm sehr entgegen, dass er als Gerichtspräsident in einem 75-Prozent-Pensum arbeiten könnte, sagt Meier. «Das ermöglicht mir, meine Rollen und Aufgaben als Partner und Vater so wahrzunehmen, wie ich es gerne möchte.» Seit sieben Jahren gilt für Gerichtspräsidenten keine Wohnsitzpflicht mehr; es wird dennoch gerne gesehen, wenn sie in der Nähe ihres Wirkungsorts wohnen. Würde Meier mit seiner Familie umziehen? «Aufgrund der Schulpflicht der Kinder beabsichtige ich nicht, in den Bezirk Zofingen zu ziehen», sagt er. Er sei durch seine frühere Tätigkeit am Bezirksgericht Zofingen mit den Verhältnissen vertraut. Ausserdem erachte er es als Vorteil, dass er nicht in der Region wohne: «Dadurch, dass ich nicht mit vielen Menschen aus dem Bezirk verwandt, befreundet oder verbandelt bin, ist garantiert, dass ich allen Verfahrensbeteiligten gleich und unvoreingenommen begegne. Zudem besteht die Arbeit eines Richters in der Anwendung der Regeln, die der Gesetzgeber beschlossen hat; das ist keine politische Tätigkeit.»

 Link zum Artikel in der AZ

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Der Bärenplatz soll den Buchserinnen und Buchsern erhalten bleiben

Die SP Buchs AG begrüsst grundsätzlich die Stossrichtung des Vorentwurfs zur Bau- und Nutzungsordnung. Insbesondere positiv ist, dass das grosszügig durchgrünte Gartenstadtquartier erhalten werden soll und dass im an Aarau grenzenden Raum Aarauerstrasse/Torfeld Süd eine Verdichtung angestrebt wird.

Mitwirkungseingabe der SP Buchs zur Gesamtrevision Bau- und Nutzungsordnung.


Die SP Buchs AG begrüsst grundsätzlich die Stossrichtung des Vorentwurfs zur Bau- und Nutzungsordnung. Insbesondere positiv ist, dass das grosszügig durchgrünte Gartenstadtquartier erhalten werden soll und dass im an Aarau grenzenden Raum Aarauerstrasse/Torfeld Süd eine Verdichtung angestrebt wird. Insbesondere die folgenden Aspekte sind aber nachzubessern:

  • Zonierung des Bärenplatzes: Gemäss dem Planungsbericht ist der Bärenplatz als Dorfplatz vorgesehen, was sehr zu begrüssen ist. Weil ein Dorfplatz aber den Buchserinnen und Buchsern erhalten bleiben soll, ist er der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zuzuweisen, damit er nicht einfach an einen privaten Investor veräussert werden kann.
  • Gestaltungsplanpflicht für das Areal um die Dorfmetzg: Die Grundstücke auf der dem Bärenplatz gegenüberliegenden Strassenseite (Mitteldorfstrasse 88 und 90 sowie die angrenzenden Parzellen) gehören allesamt der Einwohnergemeinde Buchs. Sollte sie dieses Areal dereinst verkaufen wollen und würde das ganze Areal neu bebaut, so hätte das auf das Erscheinungsbild unserer Gemeinde einen grossen Einfluss. Deshalb ist das Areal mit einer Gestaltungsplanpflicht zu belegen, damit sich die Gemeinde Einflussmöglichkeiten wahrt bei der Gestaltung des Areals.
  • Schutz des Spittels: Er ist eines der ältesten Gebäude in Buchs und ein stattliches, gut strukturiertes Bauernhaus, eines der letzten erhaltenen im ehemaligen Bauerndorf Buchs. Das zu sanierende Haus hat Potenzial für verschiedene öffentliche Nutzungen (Raum für Feste, Kleintheater, Ausstellungen, Proberäume etc.), weshalb es erhalten und genutzt werden soll.
  • Schutz von Hecken und Einzelbäumen: Hecken und Bäume bieten nicht nur Tieren einen Lebensraum, sondern sie sind auch immer wichtiger werdende Schattenspender im Sommer. Um die Lebensqualität zu bewahren, sind mehr Hecken und Bäume zu schützen.
  • Grenzabstände: Von einer Verkleinerung – insbesondere der grossen – Grenzabstände ist abzusehen, weil diese dazu führt, dass mehr Fläche verbaut wird, ohne dass gleichzeitig mehr Wohnungen entstehen. Die Verkleinerung der Grenzabstände wird somit zu einer dichteren Bauweise und damit weniger Grünfläche führen, ohne dass dadurch mehr Menschen Wohnraum geboten werden wird. Dies ist abzulehnen.
  • Erhöhung des Mehrwertausgleichs: Schliesslich ist für die SP Buchs von grosser Bedeutung, dass die Mehrwertabgabe auf 30 % erhöht wird. Wird Land in die Bauzone eingezont, so gewinnt es massiv an Wert, ohne dass die Eigentümerin oder der Eigentümer etwas dafür getan hätte. Deshalb ist im kantonalen Recht vorgeschrieben, dass 20 % des so erzielten Gewinns im Zeitpunkt der Veräusserung oder der Erteilung einer Baubewilligung der öffentlichen Hand abzuliefern ist. Die Gemeinden können diesen Anteil auf 30 % erhöhen. In Anbetracht der finanziellen Situation unserer Gemeinde ist es nicht nachvollziehbar, weshalb nicht von der Möglichkeit der Erhöhung der Mehrwertabschöpfung Gebrauch gemacht werden soll.

Die SP Buchs ist davon überzeugt, dass diese Forderungen dazu beitragen werden, dass Buchs auch in den kommenden Jahrzehnten eine hohe Lebensqualität aufweisen wird.

Vollständiger Mitwirkungseingabe

Mitwirkungsverfahren

Weitere Informationen

Artikel in der AZ vom 11.08.2020

– Artikel der „IG Bärenplatz für alle“ bezüglich Umzonung, Artikel in der AZ vom 14.03.20.

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